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§  1

Name, Sitz, Zweck, Gemeinnützigkeit 

1.      Der am 1. Juli 1892 in Duttenstedt gegründete Sportverein trägt den Namen „Männer Turn-Verein von 1892 e.V.“ (MTV Duttenstedt) und hat seinen Sitz in Duttenstedt (Stadt Peine). Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Peine eingetragen.

2.      Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und dessen zuständigen Fachverbänden.

3.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung, insbesondere wird der Amateursport gepflegt und gefördert. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.

4.      Die Vereinsfarben sind blau gelb.

  

§  2

Erwerb der Mitgliedschaft

 

 

1.   Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu stellen. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§  3 

Ende der Mitgliedschaft

  

1.       Die Mitgliedschaft erlischt durch Kündigung der Mitgliedschaft, Tod oder Ausschluss aus dem Verein.

2.       Die Kündigung ist schriftlich spätestens bis zum 31.03. des Jahres an den Vorstand zu richten. Der Austritt kann jeweils nur zum 30.06. des Jahres erfolgen. (Unterschriebenes Dokument; E-Mail, Messenger und Onlinedienste sind keine rechtsverbindlichen Dokumente) 

3.       Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand des Vereins ausgeschlossen werden:

a)     wegen schuldhaftem Zahlungsrückstand der Beträge von mehr als einem 
Jahresbeitrag trotz Mahnung,

b)     wegen unehrenhafter Handlungen,

c)      wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.

Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

 

§  4

 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  

1.    Die Vereinsmitglieder sind berechtigt:

a) durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und   Beschlusslassungen der Mitgliederversammlungen teilzunehmen,

b)  die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür geltenden Bestimmungen zu benutzen,

c)        an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, sowie den Sport in 
 allen Sportarten, die der Verein betreibt, aktiv auszuüben.

d)        von dem Verein über den Landessportbund Niedersachsen e.V. einen ausreichenden Versicherungsschutz gegen Sportunfälle zu verlangen.

3.       Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet:

a)        die Satzung des Vereins, des Landessportbundes Niedersachsen e.V., der angeschlossenen Fachverbände auf Landes- und Bundesebene, soweit sie deren Sportart ausüben, sowie auch die Beschlüsse der genannten Organisationen anzuerkennen und zu befolgen,

b)        nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln,

c)         die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beträge und Aufnahmegebühren zu entrichten,

d)        die vom Vorstand oder erweiterten Vorstand gefassten Beschlüsse zu befolgen,

e)        an allen sportlichen Veranstaltungen ihrer Sportart nach Kräften mitzuwirken, zu deren Teilnahme sie sich bereit erklärt haben,

f)           die Vereinseinrichtungen, Sportanlagen und Geräte pfleglich zu behandeln und vor Beschädigung zu bewahren.

 

§  5

Beiträge

 

 

1. Die Mitgliedsbeiträge werden vom Vorstand vorgeschlagen. (Beitragserhöhungen bedürfen des Beschlusses der Mitgliederversammlung (einfache Mehrheit) 

2.     Die Abteilungen sind berechtigt, Beiträge von Abteilungsmitgliedern für die Abteilungskasse zu erheben 

3.      Der Vorstand ist berechtigt, eine Aufnahmegebühr zu fordern.

 

§  6

Stimmrecht und Wählbarkeit

 

 

1.             Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Mindestalter gilt nicht für Wahlen im Jugendbereich.

2.             Mitglieder ohne Stimmrecht können an Mitgliederversammlungen jederzeit teilnehmen.

3.             Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

4.             Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

 

 

 §  7

 Vereinsorgane

Organe der Vereine sind:

a)         die Mitgliederversammlung

b)         der geschäftsführende Vorstand

c)         der erweiterte Vorstand

d)         die Abteilungsvorstände

 

§  8

Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Verein ist die Mitgliederversammlung. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr, und zwar im 1. Quartal des Kalenderjahres statt. Die Einberufung erfolgt schriftlich oder durch Aushang 14 Tage vor dem Termin durch den Vorstand.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

 

a)      der Vorstand beschließt,

b)     ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt hat.

 

3.         Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Sie hat folgende Punkte zu enthalten:

a)     Feststellung der Beschlussfähigkeit

b)     Genehmigung des Protokolls

c)      Bericht des Vorstandes

d)     Bericht der Abteilungen

e)     Kassenbericht; Bericht der Kassenprüfer

f)        Entlastung des Vorstandes

g)     Wahlen

h)      Beschlussfassung über vorliegende Anträge

 

4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

 

5. Anträge können von den Mitgliedern gestellt werden.

Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Die Dringlichkeit ist gegeben, wenn die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nicht als Dringlichkeitsantrag behandelt werden.

 

6.    Die Abstimmungen erfolgen öffentlich durch Handaufheben.

 

7. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder es beantragen.

 

 §  9

Vorstand

 

1. Der Vorstand arbeitet

 

a) als geschäftsführender Vorstand, bestehend aus

 

                                                           dem 1. Vorsitzenden

                                                           dem 2. Vorsitzenden

                                                           dem Kassierer    

                                                           dem Schriftführer

                                                           dem Sportwart

                                                           dem Pressewart

 

b)     als erweiterter Vorstand, bestehend aus

 

                                                   dem geschäftsführenden Vorstand

                                                   den Abteilungsleitern und

                                                   den Obleuten der einzelnen Sparten.

 

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Jeder kann den Verein allein gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

 

3. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt.

 

4. Der geschäftsführende Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften des BGB und der Satzung sowie nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen.

Er ist ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Behinderung von Vorstandsmitgliedern, deren verwaistes Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.

Der geschäftsführende Vorstand ist für eine gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich.

 

5. Aufgaben der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes:

 

a)  1. Vorsitzender / 2. Vorsitzender

 

Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und nach außen, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein, beruft und leitet Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes. Alle Zahlungen dürfen nur auf seine Anweisung geleistet werden. Er   unterzeichnet die genehmigten Sitzungsprotokolle von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sowie alle wichtigen und verbindlichen Schriftstücke.     

Der 2. Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden bei dessen Abwesenheit, ggfs. kann eine Aufgabenteilung erfolgen. Diese Regelung gilt für das    Innenverhältnis.

 

b)   Kassierer

Der Kassierer erledigt die Vereinskassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Beiträge. Dazu rechnet er mit den verantwortlichen Kassierern der Sparten die erforderlichen Umbuchungen ab. Er ist für eine übersichtliche Führung der Kasse verantwortlich und darf Zahlungen nur auf Anweisung des 1. Vorsitzenden oder dessen Beauftragten sowie aufgrund von Beschlüssen des geschäftsführenden Vorstandes leisten. Sämtliche Ausgaben sind durch die vom 1. Vorsitzenden anerkannten Belege (außer Bankeinzüge) nachzuweisen.

 

c)    Schriftführer

Der Schriftführer erledigt den gesamten Geschäfts- und Schriftverkehr des  Vereins. Ausgenommen hiervon ist der Schriftverkehr der Abteilungen. Er führt die Protokolle in den Versammlungen. Unverbindliche Schriftsätze kann er allein unterzeichnen.

 

d)  Sportwart

Der Sportwart koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Sparten. Der Sportwart sollte an den Hauptversammlungen der Abteilungen teilnehmen können. Er hat die Aufsicht über den gesamten Übungsbetrieb und sonstige Sportveranstaltungen. Er erstellt Belegungspläne für die Sportstätten.

 

e)   Pressewart

Der Pressewart hat in Abstimmung mit den betroffenen Mitgliedern des Vorstandes die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zu leisten (Berichterstattung, Werbung).

  

§  10

Kassenprüfer

 

Die Kassenprüfer werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung nach einem Wechselturnus gewählt. Dabei ist bei jeder ordentlichen Mitgliederversammlung jeweils 1 Kassenprüfer neu für die Dauer von 3 Jahren zu wählen. Sie haben gemeinschaftlich mindestens zweimal im Jahr unangekündigt eine Kassenprüfung vorzunehmen, über deren Ergebnis sie in der Mitgliederversammlung zu berichten haben. Eine Prüfung der Kasse hat nach Abschluss des Geschäftsjahres zu erfolgen.

  

§  11

Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des geschäftsführenden und erweiterten Vorstandes ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§  12

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr deckt sich mit dem Kalenderjahr.

  

§  13

Ehrungen

Personen, die sich besonders um die Förderung des Sportes innerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können mit Ehrennadeln oder Urkunden des Vereins ausgezeichnet oder den Verbänden zur Ehrung vorgeschlagen werden.

Für langjährige Mitgliedschaften werden ebenfalls Nadeln oder Urkunden verliehen.

Der erweiterte Vorstand ist ermächtigt, ggfs. Richtlinien für andere Ehrungen zu beschließen.

  

§  14

Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins

 

1. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

2. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.

3. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

a) der erweiterte Vorstand mit einer Mehrheit von ¾ aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder

b) von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert 
wurde.

4. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

 

5. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an die Stadt Peine mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sportes verwendet werden darf.

 

 Die vorstehende Satzung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

 

 Duttenstedt, den 05. März 1988